Da die Bundesregierung vor kurzem Aussichten auf einen Restart im Fusßball gegeben hat, hat nun auch der VFV die weitere Vorgehensweise veröffentlicht. Kurz zusammengefasst dürfen ab 19. Mai wieder Mannschaftstrainings stattfinden (mit negativem Test & Präventionskonzept). Einen Monat später wird mit den ausstehenden, noch für die Entscheidung notwendigen, Herbstrunden begonnen.

Es gibt in allen Unterhausligen nur Aufsteiger, keine Absteiger. Da in der Vorarlbergliga, in der 2. Landesklasse als auch in der Frauen-Vorarlbergliga die Aufsteiger schon feststehen, werden unsere Teams zum jetztigen Zeitpunkt keine Spiele der Hinrunde mehr nachholen “müssen” und können sich somit bereits auf die Saison 2021/22 vorbereiten. Diese beginnt für die 1. Kampfmannschaft am 17. Juli 2021, für die anderen einige Wochen später.

Die SPG SV Buch 1c befindet sich noch im theoretischen Rennen um die Aufstiegsplätze. Sie dürfen also aller Voraussicht nach die letzten beiden Spiele noch absolvieren.

Hoffen wir das Beste für die noch zu spielenden Runden und vor allem, dass die anstehende Saison 2021/22 wieder vollständig und ohne Unterbrechungen durchgeführt werden kann.

Bis dahin, bleibt gesund. Wir sehen uns schon bald wieder am Platz.

 

Hier die vollständige Aussendung des VFV’s zum Nachlesen:

“Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit und zur Planungssicherheit für unsere Vereine hat das Präsidium gestern nachstehenden Beschluss gefasst bzw. die Vorgansweise zur Weiterführung der Meisterschaft beschlossen.

Wie bereits bekannt, darf ab 19. Mai 2021 wieder mit dem Kontakttraining unter bestimmten Bedingungen (negativer Test, Präventionskonzept, etc.) begonnen werden.

Nach einer vierwöchigen Vorbereitungszeit werden wir ab 19. Juni 2021 damit beginnen, die benötigten Spiele der Herbstrunde, wo es noch um Aufstiegsplätze geht, sowie die restlichen Cuprunden bei den Damen und Herren auszutragen. Hier benötigen wir 4 Termine bis 30. Juni 2021 (siehe Beilage b-Spielplan). Die genauen Ansetzungszeiten der benötigten Spiele werden wir den Vereinen morgen zusenden.

Die nicht benötigten Spiele werden mit 0:0 Toren und 0 Punkten gewertet. Danach wird die Meisterschaft abgebrochen und eine Wertung gemäß § 13a der ÖFB-Meisterschaftsregeln „Abbruch und Wertung von abgebrochenen Meisterschaftsbewerben“ durchgeführt.

Diese Vorgangsweise ist auch notwendig, dass wir den UNIQA-VFV-Cup 2020/2021 fertig spielen können.

Vereine, die nicht mehr in die Entscheidungen (nicht benötigte Spiele)  eingebunden sind, können ab Trainingsstart natürlich die ersten Vorbereitungsspiele absolvieren.

Der Präsidiumsbeschluss sieht nun so aus:

Voraussetzung dafür ist, dass wir die für die Entscheidungen „benötigten Spiele“ auch spielen können,

Es wird also nur Aufsteiger (Erster und zweiter Platz sind Fixaufsteiger) geben. Zusätzlich so viele Aufsteiger in jeder Liga, dass die übergeordnete Liga (ab der Landesliga abwärts) die vorgesehenen Klassenstärke (in der Regel 14 Mannschaften) erreicht. Wir halten uns hier an die geltenden Auf- und Abstiegsbestimmungen. Es wird aber keine Absteiger geben.

Ausnahme: Sollte Austria Lustenau oder FC Dornbirn aus der Bundesliga absteigen, wird aus der Amateurmannschaft wieder eine 1b-Mannschaft und steigt automatisch eine Liga ab.

Sonderfälle gibt es dann nur in der Eliteliga (11 Mannschaften) und der Vorarlbergliga (17 Mannschaften), da mit den Altach Amateuren eine zusätzliche Mannschaft in die VL wieder einsteigt. Diese Mehranzahl an Mannschaften werden dann in den Auf- und Abstiegsbestimmungen für 2021/2022 bereinigt.

Die Eliteliga (22 Spieltage) und die Vorarlbergliga (17 Spieltage) starten mit 17. Juli 2021 in die neue Saison, mit späterem Einstieg in den Cup. Hier sind die Vereine natürlich gefordert für entsprechende Kadergrößen zu sorgen.

 

Derzeitiges Szenario (sollte es keine BL-Absteiger geben).

Eliteliga Vorarlberg:

derzeit 9 Mannschaften – zusätzlich 2 Aufsteiger aus der Vorarlbergliga (hier stehen in der Vorarlbergliga der SC Admira Dornbirn und der FC Egg als Fixaufsteiger in die Eliteliga bereits fest). Die Klassenstärke wäre dann bei 11 Mannschaften. Die Eliteliga könnte dann in 22 Herbstrunden gespielt werden (jede Mannschaft ist zweimal spielfrei). Bei Beginn mit 17. Juli 2021 ist dies machbar.

Vorarlbergliga (Entscheidung schon gefallen)

Derzeit 16 Mannschaften –  minus 2 Aufsteiger in die Eliteliga plus 2 Aufsteiger aus der Landesliga und zusätzlich die Altach Amateure – ergibt dann eine Klassenstärke von 17 Mannschaften. Dieses Format muss ein Jahr gespielt werden und es wird dann entsprechend mehr Absteiger in die LL geben.

Landesliga (Entscheidung noch offen)

Derzeit nur 13 Mannschaften –  minus 2 Aufsteiger in die Vorarlbergliga plus 3 Aufsteiger aus der 1. Landesklasse – ergibt eine Klassenstärke von 14 Mannschaften.

Hier können theoretisch noch 4 Mannschaften an die erste und zweite Stelle kommen.

 1. Landesklasse (Entscheidung noch offen)

Derzeit  14 Mannschaften –  minus 3 Aufsteiger in die Landesliga plus 3 Aufsteiger aus der 2. Landesklasse – ergibt eine Klassenstärke von 14 Mannschaften.

Hier stehen die SPG Großwalsertal und der FC Riefensberg bereits an der ersten und zweiten Stelle fest. Ein dritter Aufsteiger in die Landesliga wird noch ausgespielt.

 2. Landesklasse (Entscheidung schon gefallen)

Derzeit 14 Mannschaften –  minus 3 Aufsteiger in die 1. Landesklasse plus 3 Aufsteiger aus der 3. Landesklasse – ergibt eine Klassenstärke von 14 Mannschaften.

Hier stehen der FC Schwarzenberg, der FC Au und SCR Altach 1b bereits als Aufsteiger in die 1. Landesklasse fest.

3. Landesklasse (Entscheidung noch offen)

Derzeit nur 13 Mannschaften –  minus 3 Aufsteiger in die 2. Landesklasse plus 4 Aufsteiger aus der 4. Landesklasse – ergibt eine Klassenstärke von 14 Mannschaften.

Hier stehen der SC Fußach 1b und Hella DSV 1b bereits an der ersten und zweiten Stelle fest. Ein dritter Aufsteiger in die 2. Landesklasse wird noch ausgespielt.

4. Landesklasse (Entscheidung noch offen)

Derzeit nur 13 Mannschaften –  minus 4 Aufsteiger in die 3. Landesklasse plus 5 Aufsteiger aus den beiden 5. Landesklassen – ergibt eine Klassenstärke von 14 Mannschaften.

Hier stehen der SW Bregenz 1b, FC Lauterach 1c und FC Schlins 1b auf den Plätzen 1 – 3 fest. Ein vierter Aufsteiger wird noch ausgespielt.

 5. Landesklasse Unterland (Entscheidung noch offen)

Derzeit 15 Mannschaften –  minus 2 Aufsteiger oder eventuell 3 Aufsteiger in die 4. Landesklasse – ergibt eine Klassenstärke von nun 12 oder 13 Mannschaften.

Hier steht der SV Gaißau bereits an erster Stelle fest. Sieben Mannschaften kämpfen noch um den zweiten Platz bzw. den 3 Platz (Relegation).

5. Landesklasse Oberland (Entscheidung noch offen)

Derzeit 14 Mannschaften –  minus 2 Aufsteiger oder eventuell 3 Aufsteiger in die 4. Landesklasse – ergibt eine Klassenstärke von nun 12 oder 11  Mannschaften.

Fünf Mannschaften kämpfen noch um die ersten drei Plätze.

 

Bundesliga – Absteiger

Sollte der SCR Altach absteigen, wird die Amateurmannschaft dann in die Landesliga eingegliedert (steht so in den Bestimmungen). Die Vorarlbergliga hätte dann 16 Mannschaften. Aus der 1. Landesklasse würden dann nur 2 Mannschaften aufsteigen.

Aus der zweiten Bundesliga wird es vermutlich keinen oder eventuell nur einen Absteiger geben.

Sollte der SC Austria Lustenau absteigen, wird aus der Amateurmannschaft wieder eine 1b-Mannschaft, die dann in die Vorarlbergliga eingegliedert wird. Dann wären in VL 18 Mannschaften, der Terminplan bleibt aber gleich.

Sollte der FC Dornbirn absteigen, wird aus der Amateurmannschaft wieder eine 1b-Mannschaft, die dann in die 1. Landesklasse eingegliedert wird.

 

Frauen-Vorarlbergliga

Hier hat jeder einmal gegen jeden gespielt. Eine Wertung ist auch hier möglich. Der FC Dornbirn ist somit Erstplatzierter und kann auch Relegation spielen, sollte es in Salzburg einen willigen Aufsteiger geben. Tirol stellt nach unserem Wissen keinen Aufsteiger.”